Archiv für Mai 2007
Verfasst von Jörg Eschenfelder am Mai 31, 2007
Was ereignete sich am 31. Mai in Asiens Geschichte?
1976 – Ost-Timor: »People‘s Assembly«
An diesem Tag erklärte die »People‘s Assembly« von Ost-Timor, die Vereinigung mit Indonesien. Unter dem Namen »Timor Timur« wurde sie die 27. Provinz des Inselstaates.
1900 - China: US-Truppen greifen ein
US-Truppen treffen in Peking ein, um den Boxer-Aufstand zu bekämpfen.
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Das Kalenderblatt beruht auf Daten von AsiaSource (http://www.asiasource.org).
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Verfasst von Jörg Eschenfelder am Mai 30, 2007
Was ereignete sich am 30. Mai in Asiens Geschichte?
1981 – Bangladesch: Staatspräsident wird ermordet
1925 – China: Bewegung des 30. Mai entsteht
1902 – Taiwan: Widerstand gegen japanische Herrschaft wird gebrochen
1981 – Bangladesch: Staatspräsident wird ermordet
An diesem Tag putschte Generalmajor Muhammed Manzur Ahmed gegen die Regierung von Präsident Zia. Nach dessen Ermordung besetzten Manzur die lokale Radiostation und gab seinen Putsch bekannt.
1925 – China: Bewegung des 30. Mai entsteht
Der Anfang war in Shanghai. Dort erschoss ein japanischer Vorarbeiter auf einen chinesischen Arbeiter und löste damit Streiks aus, die sich schnell gegen die Fremdmächte richteten. Als die Proteste den Internationalen Bereich erreichten, schoss die britische Polizei auf die Menge und tötete zwölf Demonstranten. Am nächsten Tag gab es landesweit Proteste gegen die fremden Mächte. Die Bewegung vom 30. Mai entwickelte sich zu einer Massenbewegung, mit einer nationalistischen Richtung.
1902 – Taiwan: Widerstand gegen die japanische Herrschaft wird gebrochen
In der Nähe von Kaohsiung wurden der Führer der anti-japanischen Bewegung, Lim Siau-Niau, und seine Gefolgsleute ermordet. Damit endete der offene Widerstand gegen die japanische Herrschaft.
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Verfasst von Jörg Eschenfelder am Mai 29, 2007
Was ereignete sich am 29. Mai in Asiens Geschichte?
1953: Erstbesteigung des Mount Everest

Am 29. Mai erreichten der Neuseeländer Edmund Hillary und der Nepalese Tenzing Norgay als erste Menschen um 11:30 Uhr den Gipfel des höchsten Berges der Welt und hissten den Union Jack, die nepalesische Fahne sowie die Flagge der Vereinten Nationen.
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Das Kalenderblatt beruht auf Daten von AsiaSource (http://www.asiasource.org). / Foto: Ben Tubby/flickr.com
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Verfasst von Jörg Eschenfelder am Mai 28, 2007
Was ereignete sich am 28. Mai in Asiens Geschichte?
1919 – Afghanistan: Suche nach internationaler Unterstützung für Unabhängigkeit beginnt
An diesem Tag schickte Afghanistans Führer Amir Amanullah seinen Gesandten Wali Mohammed Khan nach Thaschkent. Khan sollte auf seiner Reise nach Moskau und Europa eine breite Unterstützung für Afghanistans vollständige Unabhängigkeit erreichen.
1912 – Australien: Patrick White wird geboren
Der Schriftsteller Patrick White, der 1973 als erster Australier den Literaturnobelpreis erhielt, wurde an diesem Tag in London geboren. Sein Werk war beeinflusst von James Joyce und Gertrude Stein. Zu seinen Romanen gehören »Happy Valley« (1939), »The Tree of Man« (1955) und »Voss« (1957). White starb am 3. September 1990 in Sydney.
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Verfasst von Jörg Eschenfelder am Mai 27, 2007
Was ereignete sich am 27. Mai in Asiens Geschichte?
1990 - Myanmar: Echte Parlamentswahlen
1967 - Australien: Bürgerrechte für die Aborigines
1918 - Aserbaidschan: Gründung der Republik
1990 – Myanmar: Echte Parlamentswahlen
An diesem Tag fanden in Myanmar, früher Burma, die ersten, echten Parlamentswahlen statt. 1988 hatte ein Militärputsch dem kommunistischen Regime ein Ende gesetzt. Aus den Wahlen ging die »National League for Democracy« (NLD) als klarer Sieger hervor: Sie bekam 60 Prozent der Wählerstimmen und 80 Prozent der Parlamentssitze. Die Militärs verweigerten jedoch die Machtübergabe und verhafteten viele der neugewählten Abgeordneten. Die Führerin der NLD, Aung San Suu Kyi, wurde unter Hausarrest gestellt. Sie erhielt 1991 den Friedensnobelpreis.
1967 – Australien: Bürgerrechte für die Aborigines
An diesem Tag gewährte ein Commonwealth Referendum den australischen Ureinwohnern voll Bürgerrechte, gestattete dem Commonwealth Gesetze und Pläne für die Aborigines zu verabschieden und sie in den Volkszählung einzubeziehen.
1918 – Aserbaidschan: Gründung der Republik
An diesem Tag wurde die Aserbaidschaniesche Demokratische Republik ausgerufen. Nach 23 Monaten Eigenständigkeit übernahmen am 27. April 1920 die Bolschiwiki die Macht und gliederten die Republik in die Sowjetunion ein.
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Verfasst von Jörg Eschenfelder am Mai 26, 2007
Was ereignete sich am 26. Mai in Asiens Geschichte?
1987 – Sri Lanka: Offensive gegen die Tamilen-Rebellen in Jaffna
Mit eine Militäroffensive nahm Premierminister Kumaratunga in Sri Lanka den Kampf gegen die »Tamil Tigers« (LTTE) wieder auf. Sie endete am 29. Mai mit der Einnahme der LTTE-Hochburg auf der Jaffna Halbinsel. Danach schlug Premier Kumaratunga einen Friedensplan vor, der den Provinzen Sri Lankas, auch dem tamilischen Gebieten, eine begrenzte Autonomie bot. Der Plan wurde erst Mitte 1998 vom Parlament verabschiedet. Bis dahin dauerten die Kämpfe an.
1972 – Taiwan: Chiang-kuo wird neuer Premierminister
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Verfasst von Jörg Eschenfelder am Mai 25, 2007
Was geschah am 25. Mai in Asiens Geschichte?
1895: Republik von Taiwan wird ausgerufen
Nach dem Ende des ersten chinesisch-japanischen Krieges sprach der Friedensvertrag von Shimonoseki die Insel Taiwan den Japanern zu. Die riefen am 25. Mai 1895 die Republik Taiwan aus. Der Friedensvertrag markierte Japans entscheidenden Sieg im Kampf um die Vorherrschaft in Korea. Er sicherte Koreas Unabhängigkeit und sprach Taiwan und die Liaodong-Halbinsel Japan zu. Ferner musste China Reparationszahlungen an Japan leisten und dem Inselreich wirtschaftliche Aktivitäten auf dem Festland erlauben. Unter japanischer Führung baute Taiwan seine Landwirtschaft und die Infrastruktur aus. China brachte Taiwan erst 1945, nach der Niederlage Japans im Zweiten Weltkrieg, wieder unter seine Kontrolle.
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Verfasst von Jörg Eschenfelder am Mai 24, 2007
Was geschah am 24. Mai in Asiens Geschichte?
1974 – Timor: Verbot von politischen Parteien wird aufgehoben
Am 24. Mai 1974 erhielten die Einwohner von Timor durch den portugiesischen Gouverneur Colonel Fernando Alves Aldela das Recht, politische Parteien zu gründen. Es entstanden: UDT (Uniao Democratica Timorese), FRETILIN (Frente Revolucionaria de Timor Leste Independent), APODETI ( Associocao Popular Democratica de Timor), KOTA (Klibur Oan Timur Aswain) und TRABALHISTA (Labor Party).
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Verfasst von Jörg Eschenfelder am Mai 22, 2007
Was geschah am 22. Mai in Asiens Geschichte?
1989: Verurteilung des Kriegsrechts in China
1972: Ceylon wird zur Republik Sri Lanka
1989: Verurteilung des Kriegsrechts in China
Sieben führende Militärs verurteilten an diesem Tag aus dem Ruhestand, die Verhängung des Kriegsrechts in China. Sie schrieben einen gemeinsamen Brief an die »Peoples Daily«, der offiziellen Partei-Zeitung. Obwohl der Brief nie veröffentlicht wurde, zirkulierten bald überall Kopien davon und führte zu einem Machtkampf zwischen dem Premier Li Peng und dem Parteiführer Zhao Ziyang. Wobei sich Chinas graue Eminenz Deng Xiaoping auf Seiten Lis schlug.
1972: Ceylon wird zur Republik Sri Lanka
An diesem Tag nahm die Volksversammlung die neue Verfassung an und machte damit aus Ceylon offiziell die Sozialistische Republik Sri Lanka. Premierminister blieb Bandaranaike und Präsident wurde William Gopallawa. Diese letzte Namensänderung markierte Sri Lankas Wandel zu einem unabhängigen Staat, der bis 1948 englisches Protektorat war. Während der 50er Jahre wurde Sinhala zur offiziellen Landessprache.
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